Meine Philosophie...

...lautet mit Herz, Hand und Verstand.

Ich wurde 1964 geboren, bin gelernte Krankenschwester und Bürokauffrau, Mutter dreier Kinder, seit 2005 Hebamme und seit 2010 freie Hebamme, mit Belegvertrag am Marienhospital Witten.

Meine Zusatzqualifikationen sind: "Elternvorbereitung" und "das Babyverstehen".

Aus diesem Grund befinde ich mich ab Oktober 2011 in der Ausbildung zur Familienhebamme.

Nach meinem Examen arbeitete ich fünf Jahre in unterschiedlichen Kliniken als angestellte Hebamme. Hier durfte ich viele Erfahrungen sammeln, insbesondere der krankhaften Schwangerschafts- und Geburtsverläufe. Ich komme also nicht von der „grünen Wiese“ und es ist mir mein höchstes Anliegen, die Geburtshilfe von der Geburtsmedizin abzugrenzen.

So verstehe ich meinen eigentlichen Beruf als Hebamme, möglichst ohne Interventionen auskommen zu können, aber zu erkennen wann ärztliche Hilfe notwendig ist. Gute Risikoselektion vor einer Geburt ermöglicht fast Undenkbares, etwas wirklich Wunderbares aber auch ganz Normales… eine Hausgeburt.

Für mich ist eine Schwangere keine Risikopatientin nur weil sie z.B. über 35 Jahre alt ist. Ich möchte den normalen, individuellen Vorgang der Geburt begleiten und unterstützen und dem Wunsch-Kaiserschnitt entgegen wirken.

Das fängt mit dem Erkennen und der Begleitung der Schwangerschaft, den Vorsorgeuntersuchungen an und hört mit der Einführung der Beikost auf. Besonderes Augenmerk lege ich auf die frühe Bindung der Familie, die Einbeziehung des Vaters und das Eltern-Sein, denn Geburt ist nur das Eine, aber die zwanzig Jahre danach….

Die Geburt als individuell einzigartig beglückenden Moment im Leben einer Frau, Partnerschaft, Familie zu erleben ist mir mein höchstes Anliegen, deshalb liegt mir die Geburtsvorbereitung so am Herzen. Ich habe die 1:1 Betreuung selbst schätzen gelernt und während meiner Arbeit als freie Hebamme freue ich mich täglich über so viel Vertrauen, dass mir geschenkt wird.

Vieles funktioniert bei der Geburt einfach besser, wenn eine bekannte Hebamme anwesend ist und kein Schichtwechsel stattfindet. Darum bin ich alle Tage im Monat in Bereitschaft. Ich hole Frauen mit Wehen von zu Hause ab, begleite sie weiter in der Klinik oder auf Wunsch auch bei ihnen zu Hause.

Vorsorge, Hilfe bei Beschwerden, Geburtsvorbereitung, Geburt und die Betreuung während der Wochenbettzeit sollte meiner Meinung nach durch eine Hebamme geschehen. Wenn ich die Familien gut kenne, gelingt vieles leichter und ich kann echte körperliche und psychosoziale Gesundheit anregen, unterstützen und bewirken.

Ich wünsche mir, das Mütter ihren Töchtern raten: „Wenn du schwanger bist, geh zur Hebamme!“
Und, dass es irgendwann wieder mehr Hausgeburten gibt in Deutschland!